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Rialto Film
Adresse

RIALTO FILM GmbH
Bismarckstraße 108
10625 Berlin

Kontakte

E: info@rialto.film
T: +49 (0) 30 310005 0
F: +49 (0) 30 310005 36

Impressum

Rechtsform: GmbH mit Sitz in Berlin
VAT-Nr. DE136620282
Amtsgericht Charlottenburg, HRB 23232
Geschäftsführer:
Matthias Wendlandt, Felix Wendlandt

DIE RIALTO-HISTORY

1897

Die Rialto Film wird in Kopenhagen/Dänemark vom Filmpionier Constantin Philipsen gegründet.

1910

Dem Filmpionier wird ein Sohn geboren, der auf den Namen Constantin Preben Philipsen getauft wird.

1950

Was die Rialto Film von 1897 bis 1950 produziert hat, liegt mehr oder weniger im Dunkeln. Verbrieft ist, dass Preben Philipsen gemeinsam mit dem deutschen Filmkaufmann Waldfried Barthel unter der Register-Nr. 1944 in Frankfurt am Main einen Filmverleih gründet, der auf den gemeinsamen Vornamen von Vater und Sohn Philipsen hin CONSTANTIN FILMVERLEIH GMBH genannt wird.

Preben Philipsen verfügt über weitreichende und exzellente ausländische Kontakte. Im Filmbereich ist er der Chefetage der UNITED ARTISTS freundschaftlich verbunden und so wird die Constantin die Filme dieser Major Company in Deutschland exklusiv herausbringen.

1950 kommt der erste Film dieser überaus erfolgreichen Partnerschaft auf den deutschen Markt: Charlie Chaplin's GOLDRAUSCH.
Die Firma ist sehr erfolgreich.

1955

Preben Philipsen überlässt die Firma Waldfried Barthel allein und wendet sich wieder der von seinem Vater gegründeten Rialto Film Preben Philipsen A/S zu. Mit ihr produziert er einige recht erfolgreiche skandinavische und deutsche Filme, die ihm aber keinen grossen Ruhm als Filmproduzent einbringen.

1959

Er beschliesst einige Filme nach den Romanen des erfolgreichen englischen Schriftstellers Edgar Wallace zu drehen, und zwar: DER FROSCH MIT DER MASKE (Verleih: Constantin), DER ROTE KREIS (Verleih: Prisma - auch eine Philipsen-Firma) und im Juni 1960 dreht er im Studio Bendestorf in der Nähe von Hamburg den Film DIE BANDE DES SCHRECKENS. Er beschliesst, die Rechte an den gesamten Edgar Wallace-Romanen exklusiv zu kaufen, und zwar von Penelope Wallace, der Tochter des verstorbenen Schriftstellers.

Noch im Verlauf der Dreharbeiten zu den ersten drei Edgar Wallace-Filmen wird in Frankfurt die RIALTO FILM PREBEN PHILIPSEN Filmproduktion- und Filmvertriebs GmbH gegründet. Die Geschäftsführer sind Philipsen selbst und Franz Sulley.

1960

Ab Oktober 1960 dreht diese Neugründung in den Realfilm Studios in Hamburg (heute: Studio Hamburg), den Edgar Wallace-Streifen DER GRÜNE BOGENSCHÜTZE. Die Filme sind richtiggehende Kassenknüller und das Publikum lechzt nach mehr.

1960er

Am 01. November 1960 wird der Berliner Filmkaufmann Horst Wendlandt zum Produktionschef des Prisma Verleihs und der Rialto Film ernannt. Nachdem die Prisma 1961 ihre Geschäftstätigkeit einstellt, geht der Rechtestock auf die Rialto Film über. Horst Wendlandt wird von jetzt an unter dem Rubrum "Gesamtleitung" firmieren.
Es ist Wendlandts Verdienst, dass die Edgar Wallace-Filmreihe äusserst erfolgreich ist und die Kinokassen füllt.

Wendlandt hat auch - auf Veranlassung seines Sohnes Matthias, der ein großer Verehrer der Abenteuerromane von Karl May ist - die Idee, eine Filmreihe nach diesen Romanen zu drehen und in die deutschen Kinos zu bringen.

Es werden in den kommenden Jahren insgesamt 32 Edgar Wallace-Filme produziert, die sich nicht nur durch relativ niedrige Herstellungskosten auszeichnen, sondern auch durch einen enormen production value. Viele Schauspielkarrieren begannen seinerzeit mit diesen beiden Filmreihen und die exzellente Besetzung und Regie machen aus diesen Filmen absolute Filmklassiker.

Die Filme der Karl May-Reihe sind kostenintensiver und sehr aufwendig. Sie sind in Deutschland noch erfolgreicher als die Edgar Wallace-Filme. Auch diese Filme gehören heute zu den Klassikern und erfreuen sich von Generation zu Generation überaus großer Beliebtheit und erzielen auch in den TV-Auswertungen erstaunliche Einschaltquoten.

Ende der Sechziger Jahre erkennt Horst Wendlandt die Zeichen der Zeit. Der Publikumsgeschmack ändert sich. Die beiden erfolgreichsten deutschen Filmreihen werden nicht fortgesetzt und Horst Wendlandt erspart damit der Rialto Film das Schicksal vieler deutscher Produktionsfirmen, die sang- und klanglos untergehen.

1962

Die Rialto zieht von Hamburg nach Berlin und legt damit auch ein Bekenntnis zu Berlin als Frontstadt ab. Viele Firmen verlassen die Enklave und verlegen ihre Sitze nach Westdeutschland. Wendlandt hat sich immer als Berliner gefühlt und so ergibt es sich zwangsläufig, dass auch die Firma, die er 1976 nach dem Ausscheiden von Preben Philipsen übernimmt, hier ihren Sitz hat.

1972

Wendlandt gründet den Verleih TOBIS, mit dem er nicht nur die Charlie Chaplin-Filme herausbringt und zwar mit einem sensationellen Erfolg. Er wird mit RIALTO auch Koproduzent vieler ausländischer Filme und arbeitet mit allen Grössen des internationalen Filmgeschäfts zusammen in seiner Eigenschaft als Produzent und als Verleiher.

Er bringt die Louis de Funès Filme heraus, die Bud Spencer/Terence-Hill-Filme und dreht mit Fassbinder und Bergman, mit Sautet und Sergio Leone, mit Belmondo und mit Vicco von Bülow. Wendlandt gilt als der "Mann mit dem goldenen Riecher". Er weiss, was das Publikum will - nicht umsonst erhält er mit Rialto und Tobis an die 40 Goldene Leinwände für jeweils mehr als 3 Millionen Besucher.

1985

Mit OTTO - DER FILM dreht er den erfolgreichsten deutschen Nachkriegsfilm: mit knapp 15 Millionen Besuchern in Deutschland Ost und West!

1987 bis 2002

Auch seine Kinder Susan und Matthias produzieren ab 1987 erfolgreich Filme.

Matthias hat zwar zunächst Medizin studiert und ist Arzt geworden, doch die Filmleidenschaft holt ihn ein. Er dreht - sozusagen als Einstand - eine sehr erfolgreiche Dokumentarfilmserie mit dem Titel "Mit dem Wind um die Welt" über seine Weltumsegelung, die in mehr als 30 Ländern der Welt ausgestrahlt worden ist.
Seit September 1992 ist er auch Geschäftsführer.

Ebenfalls seit 1992 ist Susan Wendlandt, die Tochter, Gesellschafterin der Rialto..

2002 bis heute

Am 30. August 2002 stirbt Horst Wendlandt in Berlin.

Matthias führt die Arbeit seines Vaters fort, unterstützt von Sohn Felix Wendlandt, der 2010 ebenfalls Geschäftsführer der Rialto Film wird und die Rialto damit in der dritten Generation weiterführt.

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